Anschrift

Museum Mensch und Natur
Schloss Nymphenburg
80638 München
Barrierefreier Zugang

Öffnungszeiten

Di bis Fr 9 - 17 Uhr
Do 9 - 20 Uhr
Sa, So, Feiertage 10 - 18 Uhr
Ostermontag geöffnet von 10 - 18 Uhr

Mo geschlossen
24.12., 25.12., 31.12.
und 01.01. geschlossen

Preise

Erwachsene: 3,50 €
Ermäßigt: 2,50 €
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren etc. 

Zusatzeintritt für für bestimmte
Sonderausstellungen möglich
Weitere Informationen

Kontakt

Tel. 089 / 17 95 89-0
museum@musmn.de

Buchung von Führungen
Tel. 089 / 17 95 89-120

Quer durch das Museum mit Migranten

Dieser Rundgang durch das Museum wird sehr individuell auf die Bedürfnisse der Gruppe angepasst. 
Das Angebot „Quer durch das Museum mit Migranten“ finden Sie unter Führungen & mehr, bei Erwachsene oder Kinder und Jugendliche.  

Münchens neue Kunstschule ART SPOT bietet im Museum Mensch und Natur Workshops „Grundlagen des Zeichnens“ für Kinder und Jugendliche an.
Informationen und Anmeldung unter: www.art-spot.de

Die angegebene Durchwahlnummer ist zu wählen in Verbindung mit dem Präfix 089 / 17 95 89.

Leitung
Dr. Michael Apel (Diplom-Biologe, Museumsleiter),
Durchwahl: -119, E-Mail: apel(at)musmn.de
Dr. Gilla Simon (Diplom-Mineralogin, stellvertretende Museumsleiterin),
Durchwahl: -117, E-Mail: simon(at)musmn.de

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Caroline Illinger (Diplom-Physikerin, Diplom-Ingenieurin Architektur) Durchwahl: -116,
E-Mail: illinger(at)musmn.de
Dr. Jörg Spelda (Diplom-Biologe), Durchwahl:  E-Mail: 
Eva-Marie Weber (Biologie- und Chemie-Lehrerin, Leiterin Museumspädagogik), 
Durchwahl: -114, E-Mail: weber(at)musmn.de

Verwaltung 
Sabine Hermann, Durchwahl: -120
Sandra Pawliczak, Durchwahl: -112, E-Mail: buchhaltung(at)musmn.de
Eveline Schepke, Durchwahl: -113, E-Mail: schepke(at)musmn.de

Technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Betriebspersonal
Edmund Bayrle, Durchwahl: -124, E-Mail: bayrle(at)musmn.de
Lijun Chen, Durchwahl: -118
Christian Dersch, (IT) Durchwahl:109, E-Mail: dersch(at)musmn.de
Eduard Gartner, Durchwahl: -121, E-Mail: gartner(at)musmn.de
Kathrin Glaw, Durchwahl: 20181298-234, E-Mail: glaw(at)musmn.de
Sonja Graven, Durchwahl: 20181298-231 bzw. -232, E-Mail: graven(at)musmn.de
Thomas Köngeter, Durchwahl: 
Peter Kraus (Technischer Betriebsleiter), Durchwahl: -110, E-Mail: kraus(at)musmn.de
Anna-Maria Maier-Stratopoulos, Durchwahl: 20181298-230, E-Mail: maier(at)musmn.de
Corinna Mayer, Durchwahl: 20181298-115, E-Mail: mayer(at)musmn.de
Peter Maschek (Technischer Leiter Museumswerkstätten), Durchwahl: 20181298-228, E-Mail: maschek(at)musmn.de
Eva-Maria Michl
Jörg Reuther, Durchwahl: -121, 0173 / 18 57 17 5, reuther(at)musmn.de
Bettina Schmalzl (Leiterin Ausstellungsgestaltung), Durchwahl: , E-Mail: 
Dieter Schön (Leiter Präparation), Durchwahl: 20181298-221 bzw. -232, 0152 / 01 51 96 43, E-Mail: schoen(at)musmn.de
Holger Sengewald Durchwahl: -221, E-Mail: sengewald(at)musmn.de
Tanja Simon, Durchwahl: 20181298-230, E-Mail: Tanja.Simon(at)musmn.de
Bozica Vladič
Michael Weidinger
Manfred Wiendl



Das Museum Mensch und Natur wurde 1990 als zentrales Ausstellungsforum der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB) eröffnet und hat den Auftrag, ausgewählte Sammlungsstücke der Staatssammlungen sowie wissenschaftliche Erkenntnisse aus den Bio- und Geowissenschaften der Öffentlichkeit zu präsentieren. Mit seinen nach modernen museumspädagogischen Gesichtspunkten konzipierten Ausstellungen hat das Museum bisher mehr als fünf Millionen Besucher angelockt. Mit jährlich mehr als 200.000 Besuchern zählt es zu einem der meistbesuchten staatlichen Museen Bayerns sowie einem der besucherstärksten Naturkundemuseen Deutschlands.

Knapp 30 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind am Museum Mensch und Natur sowie den Allgemeinen Museumswerkstätten beschäftigt. Sie sind für die Konzeption, den Aufbau und die Pflege der Ausstellungen sowie des Betriebs des Museums verantwortlich.

Die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayern sind eine Forschungsinstitution mit dem Status einer Mittelbehörde, nachgeordnet dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (StMWFK).

Sie vereinen fünf naturkundliche Staatssammlungen der Fachrichtungen Zoologie, Botanik, Geologie und Paläontologie, Mineralogie, Anthropologie und Paläoanatomie, sowie acht Schaumuseen in München, Bamberg, Bayreuth, Eichstätt und Nördlingen und den Botanischen Garten München.

Insgesamt weit über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon mehr als 30 fest angestellte Wissenschaftler, sowie eine Vielzahl von Diplomanden, Doktoranden und Postdoktoranden, sind bei den SNSB beschäftigt. Neben Aufbau, Pflege und wissenschaftlicher Bearbeitung der Sammlungen, die zurzeit etwa 30 Millionen Einzelobjekte umfassen, leisten sie wertvolle Forschungs- und Bildungsarbeit im Bereich der Bio- und Geowissenschaften.


Vorgänger des 1990 eröffneten Museums Mensch und Natur waren die bis 1944 existierenden naturkundlichen Ausstellungsräume im Gebäude des sogenannten Wilhelminums in der Neuhauser Straße. 1944 wurde das Wilhelminum bei einem Bombenangriff weitgehend zerstört und ein Großteil der Sammlungsbestände ging verloren. Nach dem Krieg wurde das wieder errichtete Gebäude anders genutzt und München hatte für viele Jahre kein Schaumuseum für Naturkunde mehr.

Im Jahre 1970 erhielten die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns den Auftrag, in München ein neues, modernes Naturkundemuseum zu planen und der damalige bayerische Ministerpräsident Dr. Alfons Goppel formulierte bei der öffentlichen Bekanntgabe die Ziele des neuen Museums wie folgt: „Sinn dieses nach neuesten pädagogischen Erkenntnissen und modernen Möglichkeiten der Stoffdarbietung auszustattenden Zentrums soll es sein, die Menschen über sich selbst, über ihre Umwelt und über die der Natur durch die technische Zivilisation drohenden Gefahren zu unterrichten und fortzubilden“ – eine inhaltliche Zielsetzung, die den didaktischen Rahmen herkömmlicher Naturkundemuseen bei weitem sprengt.

Ein Planungsstab von Wissenschaftlern, Grafikern und Technikern entwickelte in den folgenden Jahren Ausstellungskonzepte und begann mit der Fertigung von Exponaten. Verortet werden sollte das Museum in einem Museumsneubau mit 10.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche sowie großzügigen Werkstatt- und Servicebereichen auf dem Südlichen Oberwiesenfeld, für den 1980 ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben wurde. Die Realisation des preisgekrönten Entwurfs des Kopenhagener Architekturbüros Dissing und Weitling scheiterte allerdings an der Finanzierung des 120 Millionen Deutsche Mark teuren Projekts und es wurde nach alternativen Unterbringungsmöglichkeiten gesucht.

Mit dem Umzug der Zoologischen Staatssammlung in ihren Neubau in Obermenzing im Jahre 1985 standen Teile des Nordflügels des Nymphenburger Schlosses leer, die in der Folge für eine zunächst „vorläufige“ Unterbringung des Museums umgebaut wurden. 1990 konnte das Museum Mensch und Natur dann am heutigen Standort eröffnet werden. Statt der ursprünglich geplanten 10.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche konnten allerdings nur etwa 2.500 Quadratmeter realisiert werden und viele für einen Museumsbetrieb eigentlich zwingend notwendige infrastrukturelle Voraussetzungen sind bis heute nicht gegeben. Auch die Unterbringung der Allgemeinen Museumswerkstätten in unmittelbarer Nachbarschaft war nicht möglich. Sie sind deshalb provisorisch in einer Villa und einer Baracke in der Menzinger Straße untergebracht.

Weder die vorhandenen Flächen noch die infrastrukturellen Gegebenheiten werden dem Anspruch gerecht, den man an das Ausstellungsforum einer der – auch im internationalen Vergleich – bedeutendsten naturkundlichen Sammlungsinstitutionen stellen muss. Es ist deshalb klar, dass aus der Fülle des in den verschiedenen Staatssammlungen aufbewahrten Naturerbes vieles nicht gezeigt werden kann, was eigentlich gezeigt werden müsste, und dass auch längst nicht alle Inhalte vermittelt werden können, deren Darstellung vom bildungspolitischen Auftrag des Museums her für dringend notwendig angesehen werden.

Das große öffentliche Interesse und das anhaltend hohe Besucheraufkommen machen deutlich, dass sich das Museum Mensch und Natur sich zu einer der bedeutendsten naturwissenschaftlichen Bildungseinrichtungen Bayerns entwickelt hat. Aktuell besteht durch den Auszug ehemaliger LMU-Institute in direkter Nachbarschaft die einmalige Chance, eine substanzielle Erweiterung zu einem Naturkundemuseum Bayern am derzeitigen Standort zu verwirklichen.

Ziel des Projektes ist nicht nur die räumliche Erweiterung und die Fusion aller naturkundlichen Museen in München, sondern auch einen lebendigen, interaktiven Lern- und Erlebnisort für alle Alters- und Bildungsschichten sowie ein zentrales Schaufenster für die weltweit bedeutenden Sammlungen und Forschungsaktivitäten der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB) zu schaffen. Mehr als 7.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche sollen naturkundliche Themen attraktiv und zeitgemäß vermitteln und zugleich als Kommunikations- und Diskussionsplattform für gesellschaftlich relevante Fragen dienen. Dabei wird in Fortsetzung und konsequenter Weiterentwicklung des bisherigen Ausstellungskonzepts der Mensch als Teil, Nutzer und Gestalter der Natur im Zentrum stehen.

Durch eingeworbene Mittel des „Förderkreises Naturkundemuseum Bayern“ (NaMu Bayern e.V.) mit seiner Vorsitzenden I.K.H. Dr. Auguste von Bayern, Prinzessin zur Lippe konnte das Staatliche Bauamt München 1 einen nicht offenen Realisierungswettbewerb für Architekten ausloben. Aufgabe der Wettbewerbsteilnehmer war es, eine Erweiterung des Museums Mensch und Natur zum Naturkundemuseum Bayern in Nymphenburg zu planen.

Aus den insgesamt 125 eingegangenen Bewerbungen wurden 35 Architekturbüros im August 2013 zur Teilnahme aufgefordert, 31 davon haben im Dezember 2013 ihre Arbeiten eingereicht. Am Freitag, den 7. März 2014, stellte Bildungs- und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle die Sieger des Architektenwettbewerbs vor:

1. Preis: Staab Architekten, Berlin
2. Preis: Bär, Stadelmann, Stöcker Architekten, Nürnberg
3. Preis: PFP Planungs GmbH, Hamburg
4. Preis: Hascher Jehle Planungsgesellschaft mbH, Berlin
5. Preis: Paul Bretz Architekten GmbH, Luxemburg (L)

Anerkennung: Harris + Kurrle Architekten, Stuttgart
Anerkennung: Kohlmayyer Oberst Architekten, Stuttgart
Anerkennung: Max Dudler, Berlin
Anerkennung: Waechter + Waechter Architekten, Darmstadt

Zur Pressemitteilung der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns
Zur Pressemeldung des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Zur Homepage des Förderkreises NaMu Bayern e.V.



KNALLBUNT & UNSICHTBAR

Sonderausstellung

ab 05. Juli bis 04. November 2018
Informationen zur Ausstellung finden Sie hier!

Fotowettbewerb Natur im Fokus 2018

Mach mit beim Fotowettbewerb für Kinder und Jugendliche aus Bayern!

Einsendeschluss: 30. September 2018

Mehr Infos gibt es hier

Außerdem ist die Ausstellung Natur im Fokus von 2017 in Bayern "On Tour". Termine finden Sie hier.