Anschrift

Museum Mensch und Natur
Schloss Nymphenburg
80638 München
Barrierefreier Zugang

Öffnungszeiten

Di bis Fr 9 - 17 Uhr
Do 9 - 20 Uhr
Sa, So, Feiertage 10 - 18 Uhr
Ostermontag geöffnet von 10 - 18 Uhr

Mo geschlossen
24.12., 25.12., 31.12.
und 01.01. geschlossen

Preise

Erwachsene: 3,50 €
Ermäßigt: 2,50 €
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren etc. 

Zusatzeintritt für für bestimmte
Sonderausstellungen möglich
Weitere Informationen

Kontakt

Tel. 089 / 17 95 89-0
museum@musmn.de

Buchung von Führungen
Tel. 089 / 17 95 89-120

Neu am Museum

Münchens neue Kunstschule ART SPOT bietet im Museum Mensch und Natur Workshops „Grundlagen des Zeichnens“ für Kinder und Jugendliche an.
Informationen und Anmeldung unter: www.art-spot.de

Im Rahmen eines Programms können Sie hautnah erleben, wie sich Erdbeben anfühlen. Unser Erdbebensimulator ahmt in zwei Dimensionen sechs verschiedene Erdbeben nach, die in der Vergangenheit weltweit aufgetreten sind. Während des etwa 20-minütigen Programms erhalten Sie spezielle Informationen zu diesen Erdbeben, erfahren aber auch Wissenswertes rund um das Thema Erdbeben.

Besucher, die die bewegte Plattform nicht betreten möchten, können den Erdbebensimulator auch besuchen und sich den dazu ablaufenden Film anschauen.
Personen mit Herzschrittmachern wird vom Besuch des Erdbebensimulators abgeraten. Der Erdbebensimulator ist leider nicht barrierefrei erreichbar.

Der Besuch des Erdbebensimulators ist nur in Begleitung eines fachkundigen Betreuers möglich:
sonntags alle 40 Minuten von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr (letzter Einlass).

Für den Besuch des Erdbebensimulators wird ein Sondereintritt erhoben:
Erwachsene: 2,50 €
Kinder ab 6 Jahren: 1,50 €
ermäßigt: 1,50 €

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Kapazitäten begrenzt sind und deshalb ein Besuch nicht garantiert werden kann.
Bitte melden Sie sich an der Kasse.


In dieser Abteilung wird unserem Gehirn als zentralem Steuerorgan besonders viel Augenmerk geschenkt. So steht im Zentrum das Modell eines Gehirns, an dem man durch Knopfdruck Zentren der Bewegungssteuerung und Hör, Seh- und Sprachzentren zum Leuchten bringen kann.

Die Entwicklung des Gehirns im Laufe der menschlichen Evolution zeigt eine Reihe von Schädelabgüssen unserer Vorvorfahren. Dass der moderne Mensch dank dieses außergewöhnlichen Organs aber auch eine Gefahr für unseren Planeten darstellt, wird mit einer eindrucksvollen Szenerie symbolisiert: ein Herr im Anzug bläst die schon deformierte Erde immer weiter auf.

Wie Reflexe funktionieren, führt der „Reflexmann“ vor: bereits im Rückenmark wird der Befehl gegeben, den Fuß zurückzuziehen – weit bevor der Mensch einen Schmerz verspürt.

Beim Reaktionsspiel heißt es: Schnell reagieren! Dann wird man belohnt durch einen Schrei von Nessie – einer Stimme aus den Tiefen von Loch Ness. Zurück zum Gehirn: über Touchscreen kann man sich informieren über dessen Tiefen; es geht um Drogen, Psychiatrie und Schlaf. Dass bis dato bei Weitem nicht alle Fragen über unser Gehirn beantwortet werden können, auch das wird in der Ausstellung thematisiert.

In dieser Abteilung wird unter anderem in vier Kleindioramen gezeigt, wie die Evolution des Menschen mit seiner Ernährung verknüpft ist. Daneben geht es aber auch um die Ernährung des modernen Menschen, genauer gesagt um die Menge und Art der Lebensmittel, die jeweils eine Familie in ganz unterschiedlichen Ländern über die ganze Welt verteilt für eine Woche verbraucht. Dies zeigt die Fotoausstellung des amerikanischen Fotojournalisten Peter Menzel.

Das zentrale Exponat ist eine gläserne Frau, deren durchsichtiger Körper alle möglichen Organe zeigt, die man dann auch mit Knopfdruck gezielt beleuchten kann. Zum jeweils ausgewählten Organ gibt es dann dazu Erklärungen auf einem Bildschirm.

Nomadentum, Regenwaldrodung, die Herkunft von Weizen und Rind oder ein oberbayerischer Bauernhof sind weitere exemplarische Exponate, die sich um die Ernährung des Menschen ranken.

Ein riesiges DNS-Molekül steht im Zentrum dieser Abteilung. Hier erfahren Sie, dass die DNS
(= DesoxyriboNucleinSäure; englisch DNA = DeoxyrboNucleicAcid) der Stoff ist, aus dem die Gene sind und dass dessen Entschlüsselung eine bahnbrechende Leistung war. Die Erforschung der Gene beginnt jedoch mit Gregor Mendel. Sein interessantes Forscherleben wird dem Besucher durch ein fiktives Interview vorgestellt.

Die DNS befindet sich als Bestandteil der Chromosomen im Zellkern von Tieren und Pflanzen. Bei der Zeugung spielen die Chromosomen eine wichtige Rolle; dies wird anhand eines ausdrucksstarken Exponats gezeigt: eine 2.000fach vergrößerte Eizelle wird durch eine Samenzelle befruchtet. Dass dabei die Samenzelle über das Geschlecht entscheidet, kann der Besucher selbst über einen Art Zufallsgenerator erkunden.

Es ist kein Zufall, dass das Modell eines Virus in den Bereich der Gentechnik führt: Viren sind „Gentechniker“ seit Milliarden von Jahren. Gentechnisch erzeugte Produkte sind allerdings heftig umstritten, aber sie sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Zuletzt werden die Erforschung der menschlichen Gene und die technischen Möglichkeiten ihrer Manipulation aufgezeigt. Ob in Zukunft dadurch die Heilungschancen steigen oder die Gefahrenpotenziale überwiegen, wird offen gelassen.
In dieser Abteilung dreht sich alles um unseren Heimatplaneten, der durch Vulkanismus, Erdbeben und die Verschiebung der Kontinente, aber auch durch Wind und Wetter unablässig geformt und verändert wird.

Das Großdiorama „Auf der Erde vor vier Milliarden Jahre“ zeigt eindrucksvoll, dass diese Kräfte schon zu Ur-Zeiten wirkten. In der Mitte der Ausstellung dreht sich ein großer Globus, auf dem in überhöhter Darstellung verschiedene Oberflächenstrukturen der heutigen Erde an Land und unter Wasser erkennbar sind. Wie die Verteilung von Land und Wasser in der geologischen Vergangenheit aussah, kann der Besucher an einem interaktiven Exponat nachvollziehen und Gesteine, die an den Nahtstellen von kontinentalen und ozeanischen Platten entstehen, kennenlernen.

Am Ende der Ausstellung schließt sich wieder der Gesteinskreislauf: Gesteine bilden sich durch magmatische Prozesse, werden umgewandelt bei der Entstehung von Gebirgen, verwittern, werden abgetragen, transportiert, abgelagert und durch Auflastdruck wieder verfestigt. Drei „sprechende“ Steine berichten als repräsentative Vertreter dieser Ereignisse von ihrem persönlichem Schicksal.

Natur im Fokus 2017

Sonderausstellung ab 16. Januar bis 25. Februar 2018

Ausstellung zum Fotowettbewerb Natur im Fokus 2017 für Kinder und Jugendliche aus Bayern.
Weitere Informationen finden Sie hier.

WASSER – wie es unsere Erde formt

Sonderausstellung vom 26. Januar bis 3. Juni 2018

Ausstellung mit Fotografien von Bernhard Edmaier und vielen weiteren Exponaten zum Thema Wasser als Landschaftsgestalter. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Water – how it shapes our planet
Special exhibition from 26th January to 3rd June 2018.

Exhibition with photographs from Bernhard Edmaier and many other exhibits focusing on water as a landscape-shaping force.You will find further information here.